Zum Glück geht die Ultra-Strecke unten am Kamm vorbei und die ist auch nicht ohne. Sicher werde ich da nicht mehr hoch gehen. Einmal gesehen und sicher nimmer ein zweites Mal.
Das war kein guter Trainingstag: um 05.00 Uhr Start in Meran, mit dem Auto nach St. Martin i.P. Richtung Fatleis. Zu Fuß bis zur Alm und dann weiter auf dem Weg Nr. 2B. Schon gleicht zu Beginn war es schwer den Bach zu überqueren weil das Wasser zu hoch war oder die Steine zu tief lagen. Nach langer Sucher gings dann doch und gleich im Anschluss noch ein Schneefeld das zu überqueren war. Immer weiter hoch gings und ständig die Almhütte im Nacken, Schneckentempo. Dann kam plötzlich der Nebel auf und nichts sah man mehr, bis zum Grubenjoch. Noch einen Adler beim Abheben gesehen und dann gings hoch zur Spitze über das Schiefergestein mit steilen Hängen ... Fehltritte verboten. Die reinste Klettertour bis zum Gipfel und dann am Kreuz ... lei nit runterschaugn und hoffen dass der Abstieg besser ist. Dann die Rutschpartie über das lose Geröll hinunter, geschafft, und endlich wird der Weg wieder besser. 6,5 Stunden unterwegs. Das war der ultimative Adrenalinkick vor dem Rennen.
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