Ehrlich gesagt, gibt es Schöneres als durch die Nacht zu laufen. Tiere sieht man immer noch genug: Kröten, Käfer, Schnecken, Marder, Igel, Kühe, Lamas ... sonst nix. Und wenn es noch schlimmer kommt, dann trifft man ganz oben auf Nebel, oje und Kälte obendrein. Wir haben aber an alles gedacht, sogar die Reservelampe mitzunehmen, die es dann auch dringend brauchte.
Acht Stunden (von 21:20 bis 05:20 Uhr), 41km und 2140m hoch und wieder runter, von Bozen bis zum Rittnerhorn. Logo wieder über kleine Umwege zurück, aber egal.
Müde und betuselt ist dann das was man den ganzen Tag danach über ist ... der Wettkampf kann kommen. Nix erschüttert mich mehr.
Donnerstag, 11. Juli 2013
Sonntag, 7. Juli 2013
Fatleiser Alm
Vergessen den Wecker der Armbanduhr vom Vortag auszuschalten und so ging das Ding in der Früh im 5:00 hoch. Müde und niedergeschlagen vom Wettkampf am Vortag hab ich einfach weitergeschlafen, bis um 08:00 Uhr. Da entschloss ich mich mit dem MTB ins Passeiertal zu fahren und vielleicht noch ein Stück zu wandern - Ziel Hühnerspielspitze.
Alles eingepackt und los ging es um 09:00. Um 11:00 war ich bei der Alm in Fatleis und da es erst ab 11:30 Mittagessen gab, ging ich noch Richtung Hühnerspiel. Die Beine fühlten sich gut an, besser als am Vortag, nicht zu glauben.
Und als da die Wiese mit den Alpenrosen war, konnte ich es nicht lassen einige Blüten davon zu pflücken ... schon wieder vom Training abgehalten .... und da stach mich auch schon eine Biene ... auahhh!
Der Daumen schmerzte sehr und schwoll auch rasch an und so ging ich zur Almhütte zurück und genoss erst mal den Schafsbraten mit Reis und Salat. Der Schmerz im Daumen verging nach einer Stunde und der Ausflug machte wieder Spass.
Alles eingepackt und los ging es um 09:00. Um 11:00 war ich bei der Alm in Fatleis und da es erst ab 11:30 Mittagessen gab, ging ich noch Richtung Hühnerspiel. Die Beine fühlten sich gut an, besser als am Vortag, nicht zu glauben.
Und als da die Wiese mit den Alpenrosen war, konnte ich es nicht lassen einige Blüten davon zu pflücken ... schon wieder vom Training abgehalten .... und da stach mich auch schon eine Biene ... auahhh!
Der Daumen schmerzte sehr und schwoll auch rasch an und so ging ich zur Almhütte zurück und genoss erst mal den Schafsbraten mit Reis und Salat. Der Schmerz im Daumen verging nach einer Stunde und der Ausflug machte wieder Spass.
Samstag, 6. Juli 2013
Kronplatzrun
Um 5:00 Uhr aus den Federn und auf nach Bruneck zum
Kronplatzrun. 22km und 1500Hm waren bei diesem Berghalbmarathon zu bewältigen.
Das Wetter war super und auch die Veranstaltung.
Mit dem Shuttelbus ging es von der Talstation nach dem
Sonnengruß von Stephanie ins Stadtzentrum von Bruneck zum Start.
Nur 65 Teilnehmer waren beim Wettbewerb eingeschrieben,
davon 11 Frauen, und so war es recht sicher dass der Besenwagen nur auf uns
warten musste.
Guter Dinge ging es erst flach durch die Stadt und da
zeigten sich bereits die ersten Zipperlein aufgrund der Laufpassagen. Laufen
ist nichts für mich, die Hüfte und das Bein beginnen zu schmerzen. Aber was
solls ... beissen, heißt das Motto ... und so ging es in 3 Stunden und 2
Minuten mit zügigen Schritttempo rauf zur Bergstation. Kurz mal Leibchen
wechseln, was trinken und wieder runter. Alles in allem 4 Stunden 15 Minuten Training. Das passt.
Montag, 1. Juli 2013
Come on! Matatzspitze
Lass den Trainingstag beginnen: Matatzspitze 2179m steht auf
dem Programm. Die Lust ist auf dem Totpunkt. Einfach anfangen dann wirds schon
... und so wars. Das Wetter super, die Aussicht herrlich. Den Weg bis auf die
Spitze mit kleinen Startschwierigkeiten gefunden und den Weg für den Abstieg
verfehlt, sodass ich wieder über Umwege (3A) ins Dorf St. Martin zurück finden
musste.
Vom Dorfzentrum gleich bei der Gemeinde geht der Weg Nr. 7
hoch zu den Matatzwiesen und weiter bis zur Spitze. Beim letzten Hof wollte
mich noch der Hund verfolgen, aber zum Glück hat ihn der Bauer zurückgerufen.
Schlimmer traf´es mich weit oben mit der Ziegenhorde, die glaubte was zu
Fressen zu bekommen. Sie verfolgten mich auf Schritt und Tritt.
Schnell ein Foto auf dem Gipfel und runter über die Wiesen
ins Tal. Den Abstieg verfehlt, weil da keine Markierung zum Egger war, nur zum
Pfarrer (oberer Teilabschnitt übern Egger), also was blieb mir übrig?
A bissl rasten und weiter. Bei dieser
Gelegenheit hätte ich auch noch auf die Kolbenspitze 2868m steigen können, aber
ein andermal. Die Zeit drängt. Nach 4 Stunden wieder im Dorf, kurz beim Bäcker
vorbei, denn den guten Zelten lass ich mir diesmal nicht entgehen und ab nach
Hause.
Samstag, 29. Juni 2013
Tscharser Wetterkreuz
Trotz wechselhaften Wetterprognosen ging es heute hoch hinaus von Staben Zentrum über Oberjuval zum Tscharser Wetterkreuz auf 2448m. Der Weg über den Gemsensteig, Wegmarkierung abgefehlt, war steil und beschwerlich. Hat sich aber gelohnt: zwei Gemsen und drei Hirsche gesehen, die vor Schreck flüchteten.
Zuguterletzt fing es auch noch an zu schneien.
zurück über den Waalweg nach Schloss Juval, der wegen Steinschlags seit einem Jahr geschlossen ist. Nicht ganz ungefährlich und nicht nachahmenswert das Ganze, aber besser als der Hauptstraße entlang zu gehen.
8h unterwegs und jetzt mach ich auf faul ... wie die Sau auf Juval
Zuguterletzt fing es auch noch an zu schneien.
Abstieg über den Saxalbsee 2465m, der noch teils zugefroren ist, zur Klosteralm 2100m, Einkehr zur Gulaschsuppe, weiter nach Karthaus, (logisch ein kleiner Umweg), weiter talauswärts nach Rateis,
8h unterwegs und jetzt mach ich auf faul ... wie die Sau auf Juval
Freitag, 28. Juni 2013
gewohnter Trainingstag
Raus aus den Federn und rauf in die Höhe. Heute regnet es zur Abwechslung und außerdem ist es kalt, 14°C im Tal. Dann eben nicht ganz so hoch hinaus und dafür 2 Runden. Von Kuens rauf zum Walde und runter und rauf und runter. Bereits auf 1200m sind die Hände klamm ... voll ausgerüstet, sogar noch Handschuhe mit im Rucksack, was für ein Luxus. Durchnässt und nach einen Ratscher mit einen Leidensgenossen geht es wieder zurück nach Meran. Ergebnis des Vormittags: ca. 20km und 1000Hm in 2h40'. Am Nachmittag wenn das Wetter besser werden sollte, nochmal auf ca. 2000m hoch (Matatzspitze) und gemütlich runter, dann reichts.
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